Hochschullehre I
„Didaktik und Methoden für Seminare“

Wissenschaftliche Mitarbeiter mit Lehraufgaben stehen oft vor einem Dilemma: Sie sollen Studierenden komplexe Inhalte vermitteln und wurden dafür methodisch und didaktisch nicht ausgebildet. Nach den ersten Sitzungen wird schnell klar, dass sich universitäre Lehre vom gewohnten Halten von Fachvorträgen stark unterscheidet. Und auch, wenn die Anfangshürden überwunden sind, bleibt doch immer die Frage, ob die Methoden, die man sich als Dozent/-in autodidaktisch angeeignet hat, nicht durch weitere ergänzt werden können - mit dem Ziel sich selbst die Arbeit zu erleichtern und die Lernerfolge der Studierenden zu verbessern.

Unser Fortbildungsangebot „Didaktik und Methoden für Seminare“ gibt Hochschuldozent/-innen Techniken an die Hand, mit denen sie lehrreiche und interessante Seminare gestalten können. Da die Interessensbereiche nach Weiterentwicklung und Unterstützung sehr unterschiedlich gelagert sind, bieten wir für diese Fortbildung kein feststehendes Programm an. Vielmehr stellen wir die Inhalte nach Bedarf individuell zusammen, damit Sie nur die Informationen erhalten, die Sie wirklich in der Lehre brauchen.

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich sowohl an Nachwuchswissenschaftler/-innen ohne Lehrerfahrung als auch an erfahrene Dozent/-innen, die ihre Lehrqualität sichern oder neue Impulse erhalten möchten.

Mögliche Inhalte des Seminars

  • Überblick über Lehr- und Lernmethoden und deren ideale Einsatzgebiete
  • Aktuelle Erkenntnisse aus der neurobiologischen Lern- und Motivationsforschung
  • Seminarplanung - von der Vorbesprechung bis zur Prüfungsleistung
  • Grundlagen der Moderation
  • Merkmale eines erfolgreichen Lehrgesprächs
  • „Trockene“ Inhalte interessant aufbereiten
  • Inhalte anschlussfähig an das Wissen und die Vorerfahrung Ihrer Teilnehmer/-innen präsentieren
  • Grundlagen des kooperativen Lernens (wie Kleingruppenarbeit gelingt)